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12. November 2017

Gegenrede des Bezirksbürgermeisters zur Rede des Hoppeditz

Helau
Liebe Närrinnen und Narren hier in Gerresheim am Neusser Tor
Stehe ich Euch als Bezirksbürgermeister jetzt vor
Die Gegenrede zu halten zum Hoppeditz
Der wieder mal mit Verstand und mit viel Witz
Die Finger hat auf die Wunden gelegt und sich beschwert
Was im letzten Jahr lief alles verkehrt.
Er hat sich an so manchem Politiker verbal gerächt
Doch als Bürgermeister ist dies Ansporn: „Jeck erst recht“

Ich kann nur einstimmen in dein Lobeslied
Zur Saubande, zu Irmchen und zu Wilfried
War Wilfried doch 42 Jahre lang der Garant,
dass Karneval auch in Gerresheim stattfand
Das ist wahrlich eine verdammt lange Zeit
Und Stefan, ich fürchte der Rekord ist für die Ewigkeit
Und Stefan Pitzer hat schon neue Ideen
Das könnt Ihr auch an den T-Shirts sehen
Unterstützt Ihr Narren die Saubande, wie Ihr könnt,
dass auch in den nächsten Jahren der Veedelszug durch Gerresheim rennt
Ich wünsche mir allerdings auch von den Gaststätten
Dass sie finanziell mehr für´s Säckel der Saubande hätten,
wenn Ihr ein paar Penunzen der Saubande entgegenbrächt,
Heißt es auch nächsten Jahr wieder: „Jeck erst recht.“

Jamaika ist vielleicht nur eine Fiktion
Doch umtreibt mich die Vision
Dass zu Beginn einer Sitzung im Bundestag ertönt der Gitarrenriff
Von Bob Marley „I Shot the sheriff”,
Angie sitzt mit ihren Rastalocken gut gelaunt
genüsslich im Bundestag ´ne Tüte baut
Und sitzt dann da völlig entspannt
ganz locker in der Regierungsbank
sie sieht dann mit viel mehr Gelassenheit
Die großen Probleme unserer Zeit.
Doch der Kettenhund Dobrindt derzeit in jede Wade beißt,
die ihm die Grünen halten bereit.
Doch vielleicht wird diese Koalition alles andere als ein Gag
Und Schwarz Gelb Grün sagen sich: „Jetzt erst Jeck“


Ein tolles Volksfest war hier im Stadtbezirk die Tour
Organisiert in Düsseldorf voller Bravour
Hätte es sonst etwa Düsseldorf geschafft
Auserkoren zu werden für die Fußballeuropameisterschaft
Dann beginnen CDU, FDP und andere im Rat Korinthen zu kacken
Eigentlich nur, um dem Geisel das Genick zu knacken
In Düsseldorf wird nun das Bild nun verzerrt
Der gute Eindruck als Sportstadt wird verkehrt
Ich frage mich, ist das gerecht?
Sportstadt Düsseldorf: „Jeck erst recht“

Der Hoppeditz hat sich beschwert,
dass er nichts von der Bezirksvertretung hört
Dabei habe ich es gebracht erstmals in der Epoche,
Erwähnt zu werden als Düsseldorfer Zitat der Woche
“Wenn Bezirksvertreter sich unbedingt prügeln wollen
Sie dies doch bitte außerhalb des Stadtbezirks tun sollen.“
Die Bezirksvertreter unterstützen z.B. mit einem vierstelligen Betrag
Den Veedelszug am Karnevalssonntag
Auch wird gezogen vor und hinter den Kulissen
So manches am Schopf gepackt und aus dem Sumpf gerissen
Es heißt für uns auch Flüchtlinge zu integrieren
Und nicht nur auf die Gesetze zu stieren
die uns Angie und andere Konsorten
Auferlegen, dass macht uns Sorgen
Hier geboren, noch nie von der Heimat gehört
Werden sie nach 15 Jahren gut ausgebildet zurückgeführt
Dabei klagen doch allenthalben die Unternehmen
Es würde keinen Nachwuchs geben
Fragt man sie, Warum bildet Ihr denn nicht aus?
Hört man nur, daraus halten wir uns lieber raus.
Nun – leider finden diese Diskussionen
Meist dann statt, wenn die Pressevertreter sind wieder in ihren Redaktionen
Dabei sind wir als Bezirkspolitiker darauf angewiesen,
was in der Zeitung über die Sitzung wird geschrieben.
Doch darüber zu jammern, macht hier keinen Zweck
Sondern ist Ansporn zu noch mehr Engagement: „Jeck erst recht.“

Die Saubande gibt mir heute die Gelegenheit
Zu sagen, was für mich zum Himmel schreit.
Zum Beispiel auch mal ein Wort zur Presse
Die auch gesteuert ist von Verkaufsinteresse,
so ist es auch bei Presseleuten,
wollen möglichst eine Sensation erbeuten
sie täglich um die Leser ringen
die ihnen Geld und Inserate bringen
So werden Schlagzeilen damit gewürzt,
dass man Zitate sinnentstellend kürzt
Dann wird auch schon mal ganz unverhohlen
Das entstellte Zitat vom Konkurrenten gestohlen
Und dann ist es wirklich, wie verhext
Sind verbreitet diese „alternative facts“
Ich frage mich dann ernsthaft: „Ist das gerecht?“
Und spreche mir Mut zu: „Jeck erst recht“

So mancher Bezirksvertreter ist von seiner ungeheuren Macht so benommen,
und meint, zu jedem Event im Stadtbezirk eine Einladung zu bekommen
Wenn mal keine in seinem Fache liege
Wittert er gleich eine böse Intrige
Dann wirkt er oder sie ganz gehetzt
Und ich sag denen nur, regt Euch nicht auf: „Jeck erst recht“

Doch eins, lieber Hoppeditz, hast du vergessen zu rügen
Wie Reiche und Konzerne das Volk belügen
Von Panama Papieren und Papers aus dem Paradies
Wie Millionäre verbergen ihren Kies
Und sich noch rühmen und auch dazu prahlen
Dass sie keine Steuern zahlen
Zum Bau von Schulen und für das Gesundheitssystem
Für Sicherheit und für das ein oder andere Problem
Was könnte man nicht alles tun mit dem hinterzogenen Geld
Gutes und Sinnvolles für diese Welt
Das, lieber Hoppeditz ist alles andere als ein Gag
Euer Bezirksbürgermeister verabschiedet sich:“ Jetzt erst Jeck“

Helau